Read Mondschwinge - Die Nacht der Elemente 2 by Lia Haycraft Online

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Kasumi,ich brauche dich. Ich werde dir jemanden schicken, der dich zu mir bringt. Bald.Deine Großmutter, AnalynKasumis Großmutter verschwand vor vielen Jahren, ohne eine Spur zu hinterlassen. Als sich der Tag ihres Verschwindens jährt, sucht Kasumi für ihren im Krankenhaus liegenden Großvater nach ihr. Sie lernt den charmanten Ivan kennen, ahnt jedoch nicht, dass er der BoKasumi,ich brauche dich. Ich werde dir jemanden schicken, der dich zu mir bringt. Bald.Deine Großmutter, AnalynKasumis Großmutter verschwand vor vielen Jahren, ohne eine Spur zu hinterlassen. Als sich der Tag ihres Verschwindens jährt, sucht Kasumi für ihren im Krankenhaus liegenden Großvater nach ihr. Sie lernt den charmanten Ivan kennen, ahnt jedoch nicht, dass er der Bote ist, von dem Analyn in ihrer rätselhaften Notiz sprach.Ivans blaue Augen ziehen Kasumi sofort an, doch wie soll er ihr helfen, ihre Großmutter zu finden? Und warum kann angeblich nur sie Analyn retten?Es beginnt die gefährlichste Zeit ihres Lebens, denn die Reise zu dem Ort Axikon, wo Analyn gefangen ist, birgt viele Hindernisse. Werden Ivan und Kasumi es schaffen, Analyn zu befreien?...

Title : Mondschwinge - Die Nacht der Elemente 2
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ISBN : 9789963530502
Format Type : Paperback
Number of Pages : 240 Pages
Status : Available For Download
Last checked : 21 Minutes ago!

Mondschwinge - Die Nacht der Elemente 2 Reviews

  • Jil
    2019-01-17 04:27

    Ein einzelner Blick, ein magischer Spiegel und Dein wahres ‚Ich‘ enthüllt sich‚Mondschwinge‘ ist der zweite Teil der Paranormal Romance Reihe ‚Die Nacht der Elemente‘ von Lia Haycraft. Wir begegnen in Band zwei – anders als erwartet - neuen Hauptcharakteren, da die Handlung circa neunzehn Jahre nach der ‚Mondtochter‘ einsetzt und in der Zwischenzeit viel passiert ist, während es auch Dinge oder vor allem Personen gibt, die sich scheinbar nie ändern. Natürlich gibt es auch ein kurzes Wiedersehen mit beispielsweise Sander oder auch der gewohnt bösartigen Umbra, doch den ersten Hauptcharakter liefert uns Kasumi. Ihre Geschichte beginnt traurig, denn ihr Opa liegt schwer erkrankt im Krankenhaus und sein sehnlichster Wunsch ist es, noch einmal seine Frau – seine Analyn zu sehen. Leider ist dies nicht so einfach, denn schon seit unzähligen Jahren ist diese spurlos verschwunden. Noch als Kasumis Mutter ein Baby war, war Analyn von einem auf den anderen Tag fort. Opa Georg glaubt daran, dass ihr Verschwinden unfreiwillig geschehen ist, und ist seitdem auf der Suche nach seiner großen Liebe. Über die Jahre hat er schon einiges an vermeintlichen Spuren angesammelt, doch zu seinem Ziel haben diese ihn bisher nicht geführt. Nun ist es an Kasumi, alles daran zu setzen, ihrem Opa den letzten Wunsch zu erfüllen. Sie übernimmt während seiner Krankheit die Suche nach der Großmutter, die sie niemals hatte kennenlernen können. Die ihr nur uns unzähligen Geschichten ihres lieben Opas nahe ist. So kommt es eines Tages auch, dass Kasumi eine mysteriöse Botschaft zugespielt wird, in der ihre Oma um ihre Hilfe bittet. Ihr würde ein Bote geschickt, der ihr alles erklären und sie zueinander führen würde. Infolge macht Kasumi die merkwürdigsten Begegnungen mit den unterschiedlichsten Wesen, die unserer Welt völlig fremd sind und magisch - gar fantastisch - erscheinen. Sie sammelt immer mehr Hinweise und wird Stück für Stück in ein außergewöhnliches Abenteuer gezogen, das sie in eine andere Welt führen und von einem rätselhaften Fluch angetrieben wird.• Aber kann sie diesen merkwürdigen Wesen vertrauen?• Ist der Brief, den sie von ihrer Oma erhielt, wirklich echt?• Was wird sie in dieser fremden Welt erleben?• Wer wird ihr zur Seite stehen, wenn Gefahren ihren Weg kreuzen werden – und das werden sie!?• Wird Kasumi am Ende Analyn finden und ihr helfen können?• Noch ehe es für eine letzte Begegnung mit ihrem Opa zu spät ist?Um dies alles zu erfahren, müsst Ihr die Geschichte um die ‚Mondschwinge: Die Nacht der Elemente 2‘ schon selbst lesen und ich kann Euch eines versprechen: Kasumis Geschichte führt Euch unweigerlich wieder nach Axikon und in die Arme Ivans. Wenn Ihr Teil eins gelesen habt, ist Ivan Euch bereits bekannt. In der ‚Mondschwinge‘ wird er zum zweiten Hauptcharakter, der Kasumi im Laufe ihres Wege und ihrer Suche begegnen und ihr verfallen wird. Dabei hat er noch seine ganz eigene, geheime Geschichte und Last zu tragen, die mit einer gewissen jungen Dame namens Raja zusammenhängt.• Wird er Kasumi helfen können, ohne sich dabei selbst zu verlieren?• Was wird Raja dazu sagen, dass in Ivans Leben nun eine andere Frau die wichtigste Rolle spielt?• Oder ist nichts so, wie es den Anschein hat, und hinter jedem verbirgt sich ein zweites, ein wahres Ich, das es erst zu entdecken gilt?• Was bedeutet dies für Ivans und Kasumis Zukunft, wenn ihre Aufgabe und Reise nach Axikon beendet ist?Denn wir erinnern uns ja, dass Menschen wie Kasumi nicht in die fremde Welt reisen dürfen. Jedenfalls nicht ohne schwerwiegende Konsequenzen. Lasst Euch von meinen Fragen nicht in die Irre führen, sondern begebt Euch zusammen mit Kasumi und Ivan selbst auf die Reise nach Axikon. An jeder Ecke werden Euch Überraschungen und unvorhergesehene Wendungen erwarten und Euch nur noch mehr in dieses fantastische Epos hineinsaugen.Lia Haycraft hat mit der ‚Mondschwinge‘ eine grandiose Fortsetzung zu ihrer Paranormal Romance Reihe ‚Die Nacht der Elemente‘ geschaffen. Passend zu Band eins spielen auch hier die einzelnen Elemente und Elementarwesen die entscheidende Rolle. Sprachlich steht die ‚Mondschwinge‘ der ‚Mondtochter‘ in nichts nach. Band zwei wirkt ebenso durchdacht und wunderbar ausgearbeitet wie schon sein Vorgänger. Die Geschichte lässt sich leicht und flüssig lesen und zieht einen durch die fantastische Welt der ‚Elementarwesen‘ regelrecht in ihren Bann. Angereichert durch wunderbare Beschreibungen Axikons, sodass man es bildlich beim Lesen mitentdecken kann.„Eine Welt voller Neunzehnjähriger, zumindest dem körperlichen Aussehen nach. Kasumi musste grinsen. Eine Teeniewelt voller Mondschein und Fantasiewesen.“  so ist Axikon für Kasumi.Dabei lernen wir die Welt der Axikoner genauer kennen und erfahren so auch einiges an Hintergrundinformationen zu der ‚Nacht der Elemente‘ – wie sie alle neunzehn Jahre geschieht. Lia vermag uns in eine atemberaubend gezeichnete Erzählung zu entführen, ohne uns dabei mit überzogenen Erklärungen zu ermüden. Den Spannungsbogen der Geschichte um Kasumi und ihre Familie sowie ihrer Verbindung zu Axikon hält sie bis zum Ende aufrecht und überzeugt nicht nur durch die unterschiedlichen Handlungsstränge, die am Ende gekonnt ineinander übergehen, sondern auch mit der Auflösung und dem Ausgang des Romans. Das Tempo steigert sich entsprechend den Geschehnissen innerhalb des Buches enorm, sodass es gegen Ende sehr kurzweilig wird und durchweg angenehm zu lesen ist.Auch die beiden Protagonisten wirken ausgefeilt und rund. Ein jeder von ihnen hat seine eigenen Eigenschaften, die ihn sympathisch werden lassen und es dem Leser ermöglichen, sich in diese hineinzuversetzen. Untermauert wird dies auch durch die wechselnde Perspektive zwischen Ivan und Kasumi. Kasumi ist ein herzlicher Freigeist, fährt gerne Skateboard. Sie ist um die zwanzig Jahre alt und möchte unbedingt ihrem Opa helfen. Dabei wirkt sie zu Beginn ‚ihrer Reise‘ noch etwas unbeholfen und ein wenig naiv. Sie hinterfragt zu wenig. Was aber daran liegen mag, dass sie erst einmal selbst glauben lernen muss und zunächst völlig irritiert und überwältigt von den vielen Begegnungen ist. Im Laufe der Geschichte wandelt sich dies enorm. Sie wird stärker und besonnener und macht innerhalb des Romans die größte Entwicklung durch – auch physisch gesehen.„Ihre Wimpern waren lang und geschwungen und die bunten Lichter der Stadt tanzten in ihren Augen, wenn sie ihn ansah.“  so war Kasumi für Ivan.Ivan hingegen, den wir schon im ersten Band lieben lernen konnten, wirkt in Band zwei hilfsbereit und besonnen, aber auch risikofreudig. Ihm zur Seite steht zu Beginn die loyale Raja, die übrigens mein Liebling im gesamten Roman gewesen ist. Warum? Ich möchte an dieser Stelle nicht zu viel verraten. Doch manchmal lohnt der Blick hinter die Kulissen, oder besser gesagt in einen Spiegel einfach.Auch das Cover ist wieder einzigartig gestaltet und deutet bereits an, was einem am Ende des Bandes erwarten könnte. In dunklen Rottönen und in Schwarz gehalten, mit einem Federkleid versehen, regt es die eigene Fantasie an und lässt die unterschiedlichsten Ideen um die Geschichte sprudeln.Ich habe nur zwei Kritikpunkte. Gerne hätte ich ein wenig mehr über die Protas aus Band eins erfahren ebenso über die wahre Bedeutung und vor allem Berufung der Mondschwinge und ihrem Kampf. Zudem entwickelte sich die Liebesgeschichte dieses Buches sehr rasant und oftmals leicht überstürzt. Aber ich denke, das ist dem Überschlagen der Ereignisse für Kasumi geschuldet und daher durchaus nachvollziehbar. In ungewöhnlichen Situationen sucht das Herz sich einen Anker und hält sich nicht an Zeit. Abschließend kann ich sagen, dass Band zwei eine facettenreiche, fesselnde und fantastische Fortsetzung voll überraschender Wendungen ist, die sich perfekt in die Reihe einfügt und begeistert. Zumindest mich und ich hoffe, Euch wird es ebenso gehen. Band eins müsst Ihr für Band zwei nicht zwingend gelesen haben, da die Autorin alle wichtigen Dinge erklärt, ich empfehle es aber dennoch.Ich danke der lieben Lia für diese magische Erzählung und wünsch Euch allen viel Spaß beim Lesen.Eure Jil Aimée

  • Julia Gutenberg
    2018-12-24 06:31

    Cover:Wunderschön gestaltet, spiegelt allein die Farbgebung die Konfrontation von Gut und Böse, Licht und Dunkel wieder. Beide Frauen strahlen eine Stärke und Beständigkeit aus, die zu dem Verhalten der Protagonisten Lucija und Kasumi passt. Auch das erste Cover lässt die Verbindung Lucijas zu Krähen ersichtlich werden.Meinung:Lucija ist keine gewöhnliche 18-jährige, soviel steht schnell fest. Am liebsten tummelt sie sich auf Friedhöfen um dort Ruhe zu verspüren und hat dort vor einigen Jahren Kapua – eine Krähe – kennen gelernt. Im Laufe der Zeit kann sie sich nicht nur verstehen, was Kapua ihr sagt, sondern kann auch mit ihr kommunizieren. Etwas was für die Außenwelt natürlich vollkommen unmöglich erscheint und den Spott der Leute auf sich zieht. >>Entführt?<<, fragte er ungläubig. >>Nichts würde mir ferner liegen. Natürlich musste ich dich ohne große Erklärung mitnehmen,denn du bist in Gefahr. Umbra will dir etwas antun, und ich muss erst herausfinden, warum.<<Kurz vor ihrem neunzehnten Geburtstag begegnet sie auf dem Friedhof dem Arantai Sander, der sogleich eine große Faszination auf sie ausübt. Von da an geraten so einige Steine ins Rollen. Der Spannungspegel wird nochmal um einiges angehoben, als Lucija – die bei einem Goldschmied arbeitet - den Auftrag erhält etwas aus Mondstein anzufertigen, dass erstmals harmlos erscheint, am Ende jedoch zu einer Art Waffe erwächst. Umbra Jones ist die Auftraggeberin, deren Präsenz von Dunkelheit durchzogen ist. Durch Sander erfährt Lucija was in ihr verborgen liegt und was das Erbe für ein Opfer erfordert. Gemeinsam beschreiten die zwei einen Weg, bei dem sie sich immer näher kommen. Das Böse lauert im Hintergrund und wartet darauf Rache zu üben. Werden die zwei dagegen bestehen können?19 Jahre später [Bd.2]Die 20-jährige Musikstudentin Kasumi erhält von ihrer Großmutter, die vor vielen Jahren verschwunden ist und sie bisher nie kennen gelernt hat, einen Brief. Da hat sich auch mir die Frage gestellt, was hat das zu bedeuten? Die unerbittliche Suche des Großvaters hat nie zu einem Erfolg geführt, niemals hat er aufgegeben nach seiner Frau zu suchen und nun meldet sie sich. Ist der Brief wirklich von Analyn?Analyn war ihr so fremd, obwohl sie so viel über sie gehört hatte. Sie wusste nicht, wie ihre Haut roch, kannte ihre Stimme nicht und hatte noch nie ihre Hand auf dem Haar gespürt. Eine unbestimmte Wehmut erfasste Kasumi. Sie vermisste Analyn. Wie konnte das sein?Auf einer Party lernt Kasumi dann den geheimnisvollen Ivan kennen, dessen Wirkung sie nicht kalt lässt. Axikon ist eine Welt, fernab von allem was Kasumi kennt. Doch ihr bleibt nicht die Zeit alles in Ruhe zu erkunden und zu verstehen, sie wird gleich in einen Strudel aus Gefahr und Problemen gerissen. Wer ist Feind? Wer ist Freund? Kann sie Ivan wirklich vertrauen?Charaktere:Lucija arbeitet als Schmuckdesignerin bei einem Goldschmied. Schon seit ihrer Kindheit, hat sie das das Gefühl, anders zu sein und sich von der Allgemeinheit abzuheben. Mit ihrer Fähigkeit, mit Krähen kommunizieren zu können, gilt sie als Außenseiterin. Mit ihrem 19. Geburtstag ändert sich alles und die aufgeschlossene junge Frau fügt sich ihrem Schicksal, das mit allerhand Hürden versehen ist.Sander ist der mysteriöse Unbekannte, der Lucija hilft mit den neuen Gegebenheiten zurecht zu kommen. Er ist ein Arantai, verteidigt, schützt, ist eine liebevolle und loyale Seele die nicht nur der Leser schnell ins Herz schließt.Kasumi ist ein Charakter, den man mit seinen liebenswürdigen Wesenszügen schnell ins Herz schließt. Kasumi hat ihre Großmutter Analyn nie kenne gelernt, doch durch die Suche ihres Großvaters war sie immer präsent. Mit gemischten Gefühlen steht sie dem ganzen gegenüber. Einerseits die Liebe zu einem Familienmitglied und andererseits hegt sie gewisse Zweifel. Schafft sie es mit Ivans Unterstützung das Geheimnis zu lüften?Ivan hat bereits im ersten Band eine Nebenrolle gespielt, doch wie viel wirklich in ihm steckt, kommt erst in diesem zweiten Band richtig zur Geltung. Mit seinem aufgeschlossenen und übermütigem Verhalten, verleiht er vielen Situationen eine gewisse Leichtigkeit.Schreibstil:Mit "Mondtochter" und "Mondschwinge" hat die Autorin eine eindrucksvolle Welt im Bereich der Paranormal-Romance geschaffen. Mit ihrem Ideenreichtum, verleiht die Autorin ihrer Thematik der Elemente einen ganz neuen Schliff und eröffnet ihren Lesern eine faszinierende Welt.Ebenso wie die weiblichen Protagonisten, wird uns die Parallelwelt Axikon Stück für Stück geöffnet. Die verschiedenen Sichtweisen ermöglichen das Geschehen mit all seinen Facetten zu beleuchten und darüber hinaus die Welt Axikon auf unterschiedlichste Weise zu betrachten. Selbst dunkle Charaktere, wie beispielsweise Umbra Jones, wirken in gewisser Weise sympathisch, da der Grund für ihre Rachepläne nachvollziehbar sind. Wirklich sehr gut gefallen hat mir die Namensgebung der Autorin, denn die Namen spiegeln den wesentlichen Kern der Charakter in dieser Geschichte wieder - Lucija "Licht bringende", Sander "Verteidigende, Schützende" und Umbra "Schatten".Eine eindrucksvolle Welt, spannende Charaktere und eine erfrischende Neuerung einer bekannten Thematik machen diese Fantasy-Welt zu einer abenteuerlichen Reise.

  • Dana
    2018-12-28 04:22

    "Mondschwinge - Die Nacht der Elemente 2" ist der zweite Teil der Elemente-Reihe von Lia Haycraft.Nachdem mir der erste Teil der Reihe so gut gefallen hat, war ich schon sehr gespannt, wie es in Band 2 weiter geht. Und ich wurde nicht enttäuscht. Denn auch diesmal hat mich die Autorin wieder begeistert und mich von ihrer Geschichte überzeugen können. Ich finde ihn sogar noch besser.Seit der letzten Geschichte um Lucia und Sander sind nun 19 Jahre vergangen und die nächste Nacht der Elemente steht bevor. Kasumi ist eine junge Frau Anfang 20, die fest im Leben steht und ihr Leben und ihre Freiheit als Musikstudentin in Köln genießt. Der einzige Wermutstropfen ist das ungewisse Schicksal ihrer vor Jahrzehnten verschwundenen Großmutter Analyn. Ihr Großvater konnte ihr Verschwinden nie verwinden und hat nie aufgegeben nach ihr zu suchen, jedoch ohne Erfolg. Sie ist all die Jahre wie vom Erdboden verschluckt. Das Blatt scheint sich jedoch zu wenden, als Kasumi eine Nachricht zugespielt wird"Kasumi,ich brauche dich. Ich werde dir jemand schicken, der dich zu mir bringt. Bald.Deine Großmutter, Analyn"Doch was hat das alles zu bedeuten? Ist ihre Großmutter in Gefahr? Und was hat es mit dem mysteriösen Ivan auf sich, den sie kurz darauf auf einer Party kennenlernt und der eine unglaubliche Anziehung auf sie ausübt? Kann sie ihm vertrauen? Eine unglaubliche Welt eröffnet sich Kasumi, bei der die seltsamen Wesen, die sie kennenlernt, ihr geringstes Problem sind. Denn nicht alle Arantai sind ihr wohlgesonnen und die Zeit rinnt ihr durch die Finger.Mit "Mondschwinge" hat die Autorin eine wunderbare Geschichte erschaffen, die diesmal nicht nur in der Menschenwelt, sondern auch in Axikon, einer Parallelwelt, die die Arantai durch verschiedene Portale erreichen können, spielt. Ohne Vorgeplänkel und ohne Erklärungen zum ersten Band beginnt die neue Geschichte über Kasumi und Ivan und das dramatische Schicksal von Analyn. Ich kannte Ivan ja noch vom ersten Teil "Mondtochter" und versuchte Verbindungen zu dieser neuen Geschichte zu schaffen, was mir den Einstieg etwas erschwerte, aber im Nachhinein eigentlich überflüssig war. Doch war diese Hürde erst einmal überwunden, tauchte ich ein in eine wunderschöne magische Welt, die mir das wieder Auftauchen in das Hier und Jetzt wirklich schwer machte.Der Schreibstil von Lia Haycraft ist flüssig und sehr gut zu lesen. Ihre fesselnde, bildhafte und emotionale Art die Geschehnisse zu beschreiben, finde ich sogar noch ausgereifter, als im ersten Teil. Die Geschichte wird überwiegend aus der Sicht von Kasumi und Ivan erzählt, jedoch auch die Gedanken anderer Charaktere kommen zu Wort und machten für mich die Geschichte noch komplexer und tiefer, denn so hatte ich z. B. auch einen Einblick in die Gedankenwelt des "Feindes", was die Spannung für mich noch zusätzlich erhöhte. Kasumi und Ivan waren mir sofort sympathisch und ich hatte immer ein Lächeln auf den Lippen, bei der tollen Art und Weise wie sie miteinander umgingen. Auch diese Loyalität und Verbundenheit Kasumis ihrer Familie und ihren Freunden gegenüber konnte ich förmlich spüren. Obwohl Kasumi vorher nie mit magischen Wesen oder Arantai in Berührung kam, nimmt sie die neuen Gegebenheiten ungerührt hin und hinterfragt nur gering die sich ihr nun eröffnete, eigentlich unglaubliche, Welt.Das Ende war abgerundet und lies mich zufrieden zurück. Auch die ein oder andere Überraschung hielt es noch parat, die dann auch den Titel dieser Geschichte erklärt.Kurzum eine wirklich tolle Fortsetzung mit unvorhersehbaren Ereignissen in der Gefühl, Action, eine große Portion Magie und Spannung nicht zu kurz kommen. Ich wurde durchweg gut unterhalten und konnte in die Geschichte völlig eintauchen und den Alltag vergessen.Es ist zwar eine unabhängige abgeschlossene Geschichte, jedoch würde ich empfehlen den, ersten Teil "Mondtochter" zuerst zu lesen, da dem Leser hier sonst evtl. zu viele Hintergrundinformationen über die Arantai fehlen würden.Von mir kann es hier nur eine klare Leseempfehlung geben und ich fieber schon dem nächsten Teil entgegen. Für mich gehört dieses Buch zu meinen diesjährigen Highlights.

  • Ruby-Celtic
    2019-01-08 06:36

    Die Schreibweise der Autorin ist ähnlich geblieben, wobei ich irgendwie das Gefühl hatte das es ruhiger und einfacher gehalten wurde. Es kann allerdings auch täuschen. Ich konnte der Geschichte auf alle Fälle sehr gut und schnell folgen.Viel zu tun hat dieser Band mit den damaligen Charakteren eigentlich eher weniger. Lediglich Ivan spielt in diesem eine wichtige und vor allem größere Rolle. So hat im Grunde auch er eine Geschichte für sich erhalten.Die Story setzt 19 Jahre nach dem letzten Buch an und es hat sich doch das ein oder andere getan. Dem ersten Band muss man nicht zwingend gelesen haben, aber es ist auch nicht von Nachteil. So hat man schon mal einen ersten Einblick in die verschiedenen Wesen und Charaktere. Aber auch ohne kommt man gut zurecht, da fast alles noch einmal kurz angesprochen wird.Ivan ist in diesem Band ein sehr sympathischer Charakter, der mir total gut gefallen hat. Er ist ruhig, aufgeschlossen, humorvoll und liebenswürdig. Er versucht seinen Weg zu gehen und seine „Ziehtochter“ auf die richtigen Bahnen zu lenken wobei dies natürlich nicht immer sehr einfach ist. Besonders wenn die wahren Eltern auf andere Weisen behagen.Kasumi ist ein neuer und aufgeweckter Charakter. Sie ist lebensfroh, offen und ein sehr neugieriger Mensch. Vom ersten Augenblick an fällt ihr Ivan ins Auge und obwohl das so gar nicht ihre Art ist bindet sich recht schnell ein festes Band.Die beinhaltende Liebesgeschichte entwickelt sich relativ schnell und ist mir an manchen Stellen etwas zu klischeehaft und übertrieben. Es ist noch angenehm zu lesen, doch leider musste ich tatsächlich ab und an mal die Augen verdrehen. Es hätte ab und an etwas weniger sein dürfen, aber gut. Trotz allem ganz schön geformt.Die Story selber wird aus den Sichtweisen unserer beiden Hauptprotagonisten erzählt, sodass man sich in beide perfekt hineindenken konnte. Ich konnte verstehen, wieso sie bei manchen Dingen so reagieren und sie für mich selber besser einschätzen.Am Anfang lernt man beide Charaktere in ihrem bisherigen Umfeld kennen, bevor sie sich dann schlussendlich treffen und die eigentliche Geschichte beginnt. Der ruhigere und informative Teil verlief relativ schnell und konnte mich gut informieren ohne langweilig zu wirken. Ich wurde trotz ruhiger Stimmung an der Stange gehalten.Ab dem Treffen der beiden wird es etwas romantischer und gleichzeitig auch rasanter. Es ergeben sich einige brenzlige Situationen, welche nach und nach gemeistert werden müssen.Das Ende dieses Bandes ist abgeschlossen, aber lief für mich persönlich leider etwas zu ruhig ab. Ich hätte mir eine etwas spektakuläre Situation gewünscht, die nicht nur brenzlig sondern auch unvorhersehbar ist. Zwar habe ich mir das Ende so auch nicht ausgemalt, aber im Nachhinein fehlt so ein bisschen das gewisse Etwas. Einfach was, dass mir definitiv im Kopf bleibt.Mein Gesamtfazit:Im Großen und Ganzen eine sehr süße Geschichte, die mir ein paar schöne Lesestunden beschert hat. Dennoch muss ich persönlich sagen, dass mir Band 1 um einiges besser gefallen hat. Dort lief es irgendwie etwas runder und fesselnder. Aber trotz allem macht es Spaß auch diesen Band zu lesen und noch etwas mehr über Axikon zu erfahren.

  • Sofia
    2019-01-17 09:40

    Aufmachung:Mir gefällt das Cover wirklich unglaublich gut! Die Kombination aus Rot und Schwarz verleiht dem Ganzen so etwas Mystisches, was bei einer Fantasy-Geschichte ja durchaus angemessen ist. ^^ Normalerweise mag ich Gesichter auf Covern ja nicht so unbedingt, weil sie den Rest des Bildes ziemlich oft zerstören, aber hier passen beide Gesichter meiner Meinung nach gut in den Kontext. Die Kapitel sind kurz bis mittellang.Meine Meinung:Ja, man kann die ersten beiden Teile der Reihe hintereinander lesen, muss es aber nicht. Trotzdem würde ich es empfehlen, nicht nur des Verständnisses wegen, sondern auch weil man im Folgeband einige Figuren aus dem ersten Teil wiedersieht, was mich doch schon gefreut hat.Wie ihr euch allerdings denken könnt, geht es hier hauptsächlich um neue Figuren - bzw. um Ivan, den man im ersten Teil ja schon des Öfteren trifft, aber auch eher nur am Rande, hier lernt man ihn dann besser kennen. Dabei ist mir auch aufgefallen, dass er sich, im Vergleich zum erten Teil, stark vom naiven jungen Mann, der auf mich sehr willensschwach wirkte, zu einem Selbstbewussteren, Reiferen entwickelt hat, zu jemandem, der weiß, was er will. Aber auch die neuen Figuren gefallen mir besser, als die Charaktere aus dem ersten Teil, bspw. Raja. Zwar wirkt sie durch ihr Verhalten eher wie 12 als 19, aber abgesehen davon war sie für mich greifbarer als einige Figuren aus Mondtochter . Genauso wirkt die Beziehung zwischen Ivan und Kasumi realistischer und weniger konstruiert als die zwischen Lucija und Sander, sodass es dem Leser leichter fällt, sich im Buch zu verlieren, selbst, wenn gerade nicht groß etwas passiert.Auch was die Spannung angeht, hat sich Mondschwinge zu seinem Vorgänger um einiges verbessert, auch wenn ich immer noch den Großteil der Geschichte vorhergesehen habe. Dennoch ist dieses Buch mehr als nur "nett", vor allem eben, weil mir die Charaktere besser gefallen haben, der Schreibstil ist auch nicht mehr so holprig und das Lesen fällt viel leichter.Trotz allem habe ich auch hier etwas auszusetzen, was allerdings eher eine Kleinigkeit ist: Die ganze Zeit geht es um ein Geheimnis, das Kasumi versucht, herauszufinden. Als sie es dann jedoch tatsächlich lüftet, nimmt sie es sehr gelassen hin, was mich doch etwas verwundert hat, da es schon irgendwie die Welt, wie sie sie kannte, völlig verändert. Vielleicht liegt das nur daran, dass ich generell etwas dramatischer bin, aber ich hätte an ihrer Stelle etwas mehr Theater gemacht. xDFazit:Der zweite Teil hat mir im Vergleich zum Vorgänger um Längen besser gefallen, insbesondere was den Schreibstil und die Figuren angeht. Zwar wusste ich den Großteil des Plots ebenfalls immer schon vorher, allerdings fiel es mir leichter, in der Geschichte zu versinken. Mondschwinge kann man, vor allem auch, da es nicht so dick ist, also leicht zwischendurch oder im Urlaub lesen. Für ein besseres Verständnis und generell auch mehr Spaß würde ich dennoch den ersten Teil vorher empfehlen. ;) 3,5/5 Lesehasen.

  • Claudia
    2019-01-02 07:30

    Meine MeinungFür mich war es schwierig in das Geschehen hinein zu finden, da ich “Mondtochter” gerade erst beendet hatte, als ich “Mondschwinge” anfing. Doch das Geschehen ist 19 Jahre nach den Ereignissen in “Mondtochter”. Ich habe im ersten Band sehr mit Lucija und Sander gelitten und sympathisiert und war schockiert, das sie hier nur zweimal erwähnt wurden. Natürlich geht es hier nicht um Lucija und Sander, aber ein wenig mehr Einbindung an den ersten Teil hätte ich gern gehabt.In diesem Teil geht es um Kasumi und Ivan, den wir noch aus dem ersten Band kennen. Während Kasumi für ihren Opa die Suche nach ihrer Oma Analyn fortführt, hat Ivan mächtig Probleme mit Umbra auf Axikon. Diese verbannt ihn, nach einem Streit von der Spiegelinsel und so muss er sich schweren Herzens von Umbras Tochter Raja verabschieden, die er wie sein eigenes Kind liebt. Ivan war im ersten Teil eher unsympathisch, was aber daran lag, das er sehr naiv war und Umbra alles geglaubt hat, was sie ihm sagte. Nun muss er erkennen, dass er nur ausgenutzt wurde und nicht mehr Willkommen ist. Doch er kann nicht von Axikon fort, denn um zurück in die Menschenwelt zu kommen muss er warten bis die neuen Arantai sich verwandeln und das Tor offen ist, was nur alle 19 Jahre passiert. Ivan entwickelt sich in “Mondschwinge” zum besseren und lernt, dass er nicht alles glauben darf, was man ihm sagt. Kasumi, die ihren Opa sehr liebt, anfängt nach ihrer Oma Analyn zu suchen, bekommt sie hinweise. Dadurch lernt sie schließlich Ivan kennen und zusammen machen sie sich auf den Weg um Analyn aus Axikon zu befreien. Beide Charaktere machen eine sehr authentische Verwandlung durch und die kleine Liebesgeschichte entwickelt sich schnell aber nicht zu übertrieben. Lia Haycraft schafft es in Mondschwinge, die Charaktere und die Konflikte mehr Farbe zu verleihen und ich konnte die ganze Zeit mitfiebern. Wir lernen auch Axikon kennen, was sehr malerisch beschrieben wurde. Der Schreibstil ist wieder angenehm flüssig und diesmal auch spannender als im ersten Teil. Ich bin, nachdem ich mich eingewöhnt hatte, nur so durch die Seiten geflogen. Das Ende war diesmal sehr passend und der Epilog bringt nochmal mehr Verständnis in die ganze Geschichte. Mein Fazit“Mondschinge – Die Nacht der Elemente 2” von Lia Haycraft ist spannender und ausgereifter als ihr erster Band “Mondtochter – Die Nacht der Elemente 1”. Authentische Charaktere und malerische Beschreibungen machen “Mondschwinge – Die Nacht der Elemente 2 zu einem wahren Vergnügen in der Paranormalen Szene. Eine klare Kaufempfehlung für Fans des Genres.